Schriftgröße

Die Versenker

Ständchen für die Katzenberger

Von Katharina Blass, 10.01.12, 17:42h

Die Brühler Band "Die Versenker" hat ihre erste eigene CD aufgenommen. Abergläubisch sind die drei Bandmitglieder offenbar nicht, denn am Freitag, den 13. Januar, geben sie eine Reihe Mini-Konzerte im Rhein-Erft-Kreis und in der Eifel.

Rockband Die Versenker
Bild vergrößern
Die Brühler Band Die Versenker (Bild: Knipp)
Rockband Die Versenker
Bild verkleinern
Die Brühler Band Die Versenker (Bild: Knipp)
Brühl - „Bandnamen sind halt Bandnamen, Die ,Toten Hosen’ oder ,Die Ärzte’ klingt ja auch ganz schön bekloppt“, sagt Tobias Görz von „die Versenker“. Es gibt also keine griffige Begründung für den Namen der jungen Band aus dem Rhein-Erft-Kreis, die am Freitag ihr erstes Album herausbringt. Der Rest des Versenker-Konzeptes klingt dafür umso ambitionierter. Die drei Musiker lernten sich während des Studiums an der Musikhochschule Arnheim in den Niederlanden vor drei Jahren kennen. Tobias Görtzen (25) aus Brühl studierte damals Pop- und Jazzbass, Denis Sarp (29) aus Pulheim-Brauweiler Schlagzeug und Marcel Stoffels (29) aus Mechernich in der Eifel Gesang.

„Irgendwie findet man sich und merkt dann, dass es einfach passt“, sagte Görtzen. Zusammen gründeten sie die „Versenker“ und zogen wieder zurück ins Rheinland. Görtzen entschied sich für Brühl als Wohnort, wegen der Nähe zu Köln und „der Schönheit der Stadt.“ Vor dem Umzug habe er sich viele Städte im Rhein-Erft-Kreis angeschaut und Brühl habe ihm einfach am besten gefallen. Sarp verbrachte seine Kindheit und Jugend in Brauweiler. Er spielte sich mit dem Fußballverein Grün-Weiß Brauweiler als Stürmer bis in die Landesliga. „Aber ich wollte dann doch lieber Musik machen“, so Sarp.

Die jungen Musiker arbeiten sich mit ihrer Band im Musikgeschäft hoch. Anfangs verdienten sie ein paar Euro mit kleinen Konzerten auf Hochzeitsfeiern, Vereinsjubiläen oder mit Karnevalsmusik. Mittlerweile hat sich ihre Situation etwas gebessert. Zwar können die Berufsmusiker noch immer nicht von den Einnahmen der Band leben. Aber Sarp und Stoffels geben privaten Musikunterricht, und Görtzen studiert Kulturmanagement an der Musikhochschule Köln. „Dann klappt das schon mit dem Leben“, sagt Görtzen. Die drei haben sich die Albumproduktion unter der Leitung des „Tote-Hosen“-Produzenten John Caffery vom Munde abgespart und die Aufnahme vollständig selbst finanziert. Am Freitag stellen sie „..., dass ich völlig austicke“ ihren Fans vor. „Wir machen in erster Linie deutschsprachige Rockmusik“, ordnet Sarp ihren Stil in die Bandbreite musikalischer Genres ein. „Aber wir sind jetzt nicht ACDC-mäßig unterwegs, sondern ziemlich vielseitig“, sagt Görtzen.

Die CD enthält 14 Songs, mit Popballaden, Rocksongs und Punkeinflüssen versuchen die Versenker, viele Geschmäcker zu bedienen. „Mit einer Einordnung kann man nur verlieren. Die einen schließt man dann als potenzielle Fans von vorneherein aus und den Anhängern des Genres ist es dann meist nicht stark genug umgesetzt.“ Zu mehr Bekanntheit könnte den „Versenkern“ ein Fernsehauftritt Mitte Februar auf VOX verhelfen. Die Band spielte auf der Party zum 25. Geburtstag des TV-Sternchens Daniela Katzenberger. Ein Freund der Fernseh-Blondine hatte im Radio das „Versenker“-Lied „Katzenberger“ gehört, das sich mit dem aktuellen Phänomen der TV-Aufstiege beschäftigt. Auf Mallorca spielte die Band dann 20 Minuten für „die Katzenberger“.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

Anzeige



Alte Liebe rostet nicht


Bildergalerien


Extra


Hintergrund


KSTA.de

Ausbildung in Serie


Top-Links (Anzeige)


WAS.WANN.WO.


Neue ksta.tv-Videos aus der Region


Mein ksta.de



Serie


Extra


Glosse


Junge Zeiten



Lokalsport


Stadtmenschen Community


HINTERGRUND


Dienste