Von Dennis Vlaminck, 01.04.11, 16:29h
Nun hat die WIG die Beitragsstruktur geändert. Statt 200 Euro Jahresbeitrag sind künftig nur noch 100 Euro fällig. Dafür steigen die Zulagen für die Mitglieder der Innenstadt, die sich an den vier Märkten mit den verkaufsoffenen Sonntagen beteiligen. „Für mich bleiben die Kosten gleich“, sagt Thomas Engelhard, WIG-Vorstandsmitglied und einer der Geschäftsführer von Porzellan Engelhard in der Fußgängerzone. Durch die höhere Zulage zahle er auch in Zukunft 300 Euro im Jahr – jedoch sei der „Grundpreis“ für WIG-Mitglieder künftig niedriger und daher hoffentlich auch für Geschäftsleute von außerhalb attraktiver. „Was uns durch den niedrigen Grundjahresbeitrag an Einnahmen fehlt, hoffen wir durch steigende Mitgliederzahlen wieder auszugleichen.“
Laut Drexler solle auch mehr für die außerhalb angesiedelten Mitglieder getan werden, etwa mit Veranstaltungen. Die WIG, der rund 70 Geschäftsleute angehören, will sich in Zukunft wieder mehr ums Werben und das Wahren ihrer Interessen kümmern. Die Organisation der Märkte etwa hat die Werbegemeinschaft an ihr Mitglied Christoph Stammen übergeben. „Das hat viel Zeit der Vorstandsmitglieder in Anspruch genommen, die wir künftig anders nutzen können“, sagt Drexler.
Zu den Themen, denen sich die WIG widmen will, werden der Bau der Bahnhofsarkaden sowie Sicherheit und Ordnung in Bergheim gehören, kündigt Drexler an. Zwar werde das geplante Einkaufszentrum am Bahnhof begrüßt. „Aber wir werden, wenn es kommt, ein Problem mit dem unteren Teil der Fußgängerzone bekommen – wenn wir es nicht schon längst haben. Es müssen Konzepte her.“ Nach wie vor reiben sich die Geschäftsleute an den Leuten, die sich tagsüber in der Nähe des Kauflands und des Medios aufhalten und Bier trinken. „Es ist für die Geschäftswelt nicht gut, wenn da Personen sitzen, um die man am liebsten einen Bogen macht“, sagt Drexler. Er fordert ein Platzverbot, um das Erscheinungsbild der Innenstadt positiver zu gestalten.
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