Von Valerie Pütz, 07.09.10, 10:45h
Kleins Bilder in Acryl, in Öl oder in der Mischtechnik und ihre bildhauerischen Arbeiten spiegeln Gefühle, Stimmungen und Harmonien zwischen Menschen wider. Dafür beobachtet sie genau, studiert Bewegungen und Gefühle. Nach Vorlage malt sie nie: „Ich muss das machen, was in mir ist. Dafür reicht es mir, die Stimmung eines Augenblicks einzufangen und nach meiner Wahrnehmung wiederzugeben“, so Klein.
Sie arbeitet viel mit Kupfer, Kobalt und Anthrazit. „Besonders gerne verarbeite ich aber Blattgold - sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerei. Es fasziniert mich und bringt tolle Kontraste“, erklärt die Bedburgerin. Obwohl sie sich schon immer für die Kunst interessierte, absolvierte sie nach der Schule zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Seit 30 Jahren widmet Klein sich nun intensiv der Kunst, studierte Malerei und bildhauerische Keramik. In der oberen Etage der Volkshochschule bringen ihrer Werke nun für einige Zeit farbige Akzente an die sonst weißen Wände. Die Leiterin der Volkshochschule Bergheim, Dr. Ute Bermann-Klein, kennt Marianne Klein seit einigen Jahren und freut sich über die Zusammenarbeit: „Ausstellungen sind fester Bestandteil der kulturellen Bildung der Volkshochschule. Daher geben wir Künstlern gerne die Möglichkeit, ihre Werke bei uns zu zeigen.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Oktober für Besucher geöffnet.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige