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Jubiläum

Den Fußball nach Liblar gebracht

Von Horst Komuth, 28.05.10, 16:55h, aktualisiert 28.05.10, 17:03h

„Der SC Fortuna gehört zu Liblar wie Schloss Gracht. Der Club ist einfach nicht aus dem Ort wegzudenken“, sagt Ortsbürgermeisterin Isolde Moron. Die sportlichen Leistungen der Blau-Weißen seien auch beachtlich.

SC Fortuna Liblar
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Schon die Kleinsten sind beim SC Fortuna zu sportlichen Höchstleistungen bereit. (Bild: Komuth)
SC Fortuna Liblar
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Schon die Kleinsten sind beim SC Fortuna zu sportlichen Höchstleistungen bereit. (Bild: Komuth)
Erftstadt-Liblar - Viele bemerkenswerte Siege prägten die Vereinsgeschichte. Und Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips ergänzt, der SC Fortuna sei immer ein „Motor im Gemeinschaftsleben von Liblar gewesen“. Der Beweis dafür wird fast täglich auf dem Sportplatz und im benachbarten Vereinsheim an der Bahnhofstraße erbracht. Hier treffen sich Bürger aller Altersgruppen. Sie treiben Sport, organisieren, feiern.

„Mit Freiübungen und Geräteturnen war einst im Garten des Hotels Donatus begonnen worden. Für Langstreckenläufe wurde auf der Kölner Chaussee von Liblar bis zur Kranzmaar und zurück trainiert“, ist der von Kunibert Hammerschmidt zusammengestellten Chronik zu entnehmen. „Provisorisch wurden Mannschaften aufgestellt, die mit den Fußballregeln vertraut gemacht wurden, da hier in der Gegend das Fußballspiel noch völlig unbekannt war. Dann trat der Verein mit seiner ersten öffentlichen Veranstaltung, einem Zehn-Kilometer-Wettgehen, nach außen hin in Erscheinung“, heißt es in der Jubiläumsschrift.

In den Herbstferien des Jahres 1911 wurde dann das erste Fußballspiel gegen Schüler aus Lechenich ausgetragen. Gekickt wurde auf Wiesen und Stoppelfeldern. Nach dem ersten Weltkrieg waren neue Mannschaften gebildet worden, einschließlich einer für Leichtathletik. Letztere spielte auch Handball. Die Gemeinde Liblar baute im November 1930 in Oberliblar den Platz, der noch heute bespielt wird. 1955 wurde das erste Jugendheim bezogen, seit 1978 gibt es Flutlicht. Später wurde ein Vereinsheim gebaut, das aber 1990 abbrannte später durch einen schicken Neubau, in dem auch die KG Klüttefunke ihren Sitz hat, ersetzt wurde.

Der Erfolg des SC, der in der Kreisliga B spielt, und die Zukunft des Vereins seien garantiert. Denn alle Mannschaften würden gleichmäßig gefördert würden, betont Vorsitzender Jürgen Klonz. Und er ist stolz darauf, dass alle Spieler Amateurstatus haben: „Wer bei uns spielt, wird nicht bezahlt, sondern macht das aus Freude am Sport.“



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