Von Philipp Remke, 21.03.10, 18:59h
E-Autos schon im Jahr 1881
In einem Vortrag brachte er die Schüler auf den neuesten Stand. „Würden 20 Prozent der Autos in Deutschland auf einen elektrischen Antrieb umgerüstet, würde das gerade einmal vier Prozent mehr Strom verbrauchen.“ Vor allem als er erzählte, dass es schon im Jahr 1881 das erste Elektroauto gab, staunten die Schüler. Mit einem modernem Exemplar schickte Reinsdorf gleich nach seinem Vortrag einige Schüler auf eine kurze Runde um die Schule. Tanja Reiß war nach der Fahrt mit dem umgebauten Fiat 500 beeindruckt. „Der Wagen macht kaum Geräusche, aber sonst fühlt man kaum einen Unterschied zu normalen Autos“, sagte die 15-Jährige aus Bergheim-Niederaußem staunend.
Auch die designierte Frechener Schulleiterin Petra Bold war mit einem Elektroauto gekommen. „Er beschleunigt deutlich schneller als ein Benziner, hat aber auch einen längeren Bremsweg“, erzählte sie von ihren ersten Erfahrungen mit dem kleinen, höchstens 63 Stundenkilometer schnellen City-El.
„Eine dauerhafte Alternative ist so ein Wagen für mich aber erst, wenn auch diese Autos sicherer werden“, schränkte Bold ein. Dafür sei das Auto jedoch sehr günstig im Unterhalt: „Die ersten fünf Jahre sind steuerfrei und die Vollkaskoversicherung kostet gerade einmal 211 Euro im Jahr.“
Allerdings drehte sich nicht alles beim LNU um Strom. Nadine Sporkert, Referendarin am Frechener Gymnasium, nahm mit den Schülern ihres Kurses das Wasser in der Region unter die Lupe. Ergebnis der Schüler: Das Wasser in Frechen und Hürth ist sehr hart.
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