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Wohin mit dem Geld?

Förderverein des FFC löst sich auf

Von Maria Machnik, 05.08.09, 18:48h

Die Kickerinnen des FFC Brauweiler haben dem Abteiort den Rücken gekehrt. In der kommenden Saison werden sie in den Farben des 1. FC Köln auflaufen und in der zweiten Frauen-Bundesliga auf Torjagd gehen.

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Anstelle des schmucklosen Containers möchte der Förderverein des FFC Brauweiler ein Vereinsheim bauen lassen. BILD: MACHNIK
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Anstelle des schmucklosen Containers möchte der Förderverein des FFC Brauweiler ein Vereinsheim bauen lassen. BILD: MACHNIK
Pulheim-Brauweiler - Der Vereinswechsel der Fußballerinnen hat auch für den 1992 gegründeten Förderverein des FFC Brauweiler Folgen. Da der FFC infolge eines Insolvenzverfahrens im Januar seine Lizenz verloren hatte, war auch die Gemeinnützigkeit weg. Die Förderer konnten das Geld nicht mehr auszahlen, das sie gesammelt hatten, um es unter anderem in Sportkleidung für die Nachwuchskickerinnen zu investieren.

Jetzt löste sich der Verein auf und beschloss, die 3000 Euro von einem „Bausteinkonto“ in ein neues Vereinsheim neben dem Rasenplatz an der Donatusstraße zu investieren. Dort trainieren der Fußball-Nachwuchs und die Herrenmannschaften des FC Grün-Weiß Brauweiler. Vor Jahren hatten die Förderer - auf Initiative ihrer Geschäftsführerin Brigitta Schoregge - symbolische Bausteine verkauft. Das Geld wollte der Förderverein für eine Tribüne mit integriertem Vereinsheim ausgeben. Die hätte allerdings 450 000 Euro gekostet. Und da der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Bundesliga-Lizenz für die Kickerinnen vom FFC Brauweiler unter anderem vom Bau einer Tribüne im Sportpark an der Carl-Diem-Straße in Pulheim abhängig gemacht hatte, mussten Verein und Stadt schleunigst eine Lösung finden. Im Sportzentrum Pulheim entstand eine Tribüne, das Projekt in Brauweiler geriet in Vergessenheit. Bis Anfang Februar dieses Jahres. Damals wartete der Vorstand des FC Grün-Weiß Brauweiler mit der Idee auf, an der Donatusstraße einen Kunstrasenplatz mit Umkleide und Vereinsheim anlegen zu lassen. Auch einen Finanzierungsvorschlag für die notwendigen 1,5 Millionen Euro hatte die Vereinsspitze parat. Sie schlug vor, den Ascheplatz neben dem Schützenhaus als Bauland zu verkaufen. Das Geld könnte die Stadt in das Grün-Weiß-Projekt investieren. Doch die Stadt wollte erst die Sportstätten-Leitplanung abwarten. Die will sie in Kürze präsentieren.



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