Von Stefanie Schmidt, 06.02.09, 18:26h, aktualisiert 09.02.09, 09:19h
Verantwortlich dafür sind diese provokanten Preistafeln. Die Zahlen darauf schwanken nämlich im Moment nicht. Sie hüpfen. Die Acht-Cent-Hürde nehmen sie locker. Nach oben, nach unten - ganz egal. Ach so, wir sprechen hier übrigens von Stunden, nicht von Wochen.
Tank-Roulette beginnt, wenn die Tanknadel in das letzte Viertel zeigt. Wie bei mir Anfang der Woche. Den ultimativen Jackpot habe ich verpasst, am Montag oder Dienstag gab es den Liter Super mal kurzfristig für 1,10 Euro. Nun ja, der Druck war wohl noch nicht hoch genug und wo bleibt der Nervenkitzel, wenn man gleich das erstbeste Angebot annimmt? Also weiter. Neuer Versuch am Donnerstag. 10 Uhr morgens: Benzinpreis: 1,19 Euro. Nein, weiter zocken. Sieben Stunden später, selbe Tankstelle: 1,12 Euro. Ziemlich gut. Aber schon der Jackpot? Für einen Tag würde die Tankfüllung noch reichen. . .
Ich habe den Deal aber angenommen. Allerdings mit leisen Zweifeln. Nach meiner Erfahrung tankt man eigentlich morgens günstiger als abends. Freitags dann die Erleichterung. Die Tafeln zeigen ziemlich einheitlich 1,21 Euro an. Die Runde geht an mich. Vier Euro mehr hätte mich die Tankfüllung gekostet. Darauf gibt es ein Kölsch. Oder nein: drei. Von mir aus darf der Spritpreis ruhig weiter hüpfen. So macht zocken Spaß. Bei ständigem Preisanstieg natürlich nicht. Also, seid bitte keine Spielverderber, liebe Tankstellen.
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