ZeitungsanzeigenAbo | Mediadaten
Schriftgröße

18 Bands an zwei Tagen

Das Original kann noch was lernen

Von Angela Sommersberg, 16.11.08, 20:09h

Die Rocknacht hat sich nach 15 Jahren als Jugendtreffpunkt etabliert. Diesmal waren im Frechener Stadtsaal besonders viele Bands mit Cover-Stücken im Repertoire dabei.

Bild vergrößern
Die jüngste Band legte bei der Frechener Rocknacht einen großen Auftritt hin - und das obwohl die zwölfjährige Sängerin Karolin (r.) ganz schön nervös war. BILDER: SOMMERSBERG
Bild verkleinern
Die jüngste Band legte bei der Frechener Rocknacht einen großen Auftritt hin - und das obwohl die zwölfjährige Sängerin Karolin (r.) ganz schön nervös war. BILDER: SOMMERSBERG
Bild verkleinern
Organisator Gerd Mersch bezeichnet sie als die „Top Stars“ der Schülerbands: „Megalomaniac“ aus Frechen coverte die Band „Incubus“.
Bild verkleinern
Musikschullehrer Klaus Rutha legte ein Gitarrensolo hin.
Frechen - „Wer weiß, vielleicht ist das hier der Anfang einer großen Karriere“, sagt Bassist Andreas Irnich ganz cool und schiebt die große schwarze Sonnenbrille ein Stück weiter seine kleine Kindernase hinauf. Und während der Elfjährige den Auftritt bei der 15. Frechener Rocknacht „geil und locker“ findet, erholen sich die beiden zwölfjährigen Sängerinnen Karolin und Birte der Band „Mace Windu“ von ihrer Aufregung auf der Bühne. Kein Wunder, schließlich stand fast die gesamte Frechener Jugend plus filmender Eltern vor der Bühne im Stadtsaal und jubelte, als die zehn Bandmitglieder ihre drei Songs, darunter „Boulevard of Broken Dreams“ von „Green Day“ spielten. „Die Rocknacht ist in Frechen einfach eine Tradition, bei der sich die ganze Jugend versammelt“, findet die Frechenerin Lisa Plitzuweit.

Wie immer wird das Programm bestritten von Schülerbands der Frechener Musikschule - in diesem Jahr insgesamt zwölf - und Gastbands aus dem Kreis. „Wir versuchen alle modernen Musiker aus der Gegend zusammenzubringen“, erklärt Gerd Mersch, einer der Organisatoren der Rocknacht. Dabei sei die Musik am Freitag gemixt, am Samstag liege der Schwerpunkt auf der härteren Musik, etwa von der Schülerband „Sad but True“ mit Songs von Künstlern wie „Metallica“. „Und dieses Mal sind sehr viele Coverbands dabei“, sagt Mersch.

So spielt die Eröffnungsband „Broodzeit“ am Freitag Stücke des alten niederländischen Rockers Hermann Brood. Am Samstag covert „Bosstime“ Bruce Springsteen, „Reas.On“ hat sich auf Musik von „Reamon“ spezialisiert. Das Publikum kann fast alle Stücke mitsingen. Die Gruppe „Fleetwood Mann“, ein Projekt der beiden Musikschullehrer Gerd Mersch und Klaus Rutha, bringt mit einer Mischung aus „Fleetwood Mac“ und „Manfred Mann“ 70er-Jahre-Atmosphäre in den an beiden Abenden mit bis zu 500 Leuten gut gefüllten Stadtsaal. Bei ihrem Auftritt toben sich Mersch und Rutha auf ihren E-Gitarren aus, die Schüler stehen mit offenem Mund vor der Bühne.

Bei den Schülerbands stechen am Samstag „Connecticut Mind“ mit Stücken von „Amy Winehouse“ und „Sum 41“ heraus. Am Freitag fällt „Megalomaniac“, eine „Incubus“-Cover-Band, die teilweise mit Musikern der Local-Heroes-Gewinner „Huntershreds“ besetzt ist, besonders auf.

Lehrer Mersch lobt sie: „Die „Incubus“-Platten selbst haben mich überhaupt nicht begeistert, aber die vier hier rühren mich zu Tränen.“ So, wie Sängerin Sarah Allerödder und ihre drei Bandkollegen über die Bühne rocken, ausgelassen tanzen, mit dem Publikum spielen und Spaß haben, können sich nicht nur die jüngeren Musikschulbands, sondern selbst „Incubus“ etwas abgucken.

„Wir haben das ganze Jahr auf die Rocknacht hingearbeitet, und es war noch besser, als ich es mir vorgestellt habe“, freut sich Gregor Polzin, 21 Jahre alter Gitarrist von „Megalomaniac“.

„Die Incubus-Coverband war wirklich toll“, finden nicht nur Franziska Kuntz oder Christoph Rodenbach. Letzterer sieht die Rocknacht als ein „etabliertes Event“, das die Generationen vereine. Tatsächlich haben sich auch einige ältere Rockfans, wie Michael Looke und Dietmar Spalek unter die Jugendlichen gemischt und fühlen sich dabei „sehr wohl“.

Gerd Mersch: „Unser Traum ist, dass wir eine richtig große Band aus Amerika oder England engagieren können.“ Dafür fehlt aber das Geld.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Bundesliga Liveticker


Anzeige





Bildergalerien


RHEINLAND WETTER



Special


ksta-blogs.de



Blog zur ksta.tv-Sendung



Aktion


Aktion





Aktuelle Verkehrsinfos


Termine

Veranstaltungssuche

 

Veranstaltungs-Tipps

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

Mein ksta.de


ksta.de auf Facebook

KSTA auf Facebook

Meistgelesene Artikel


Stadtmenschen Community


Extra


Die 5 beliebtesten Pausenspiele

Mahjongg Fortuna
Zuma
Zuma »
1507 Spieler
Bookworm
Bookworm »
1263 Spieler
Bubble Shooter
Bubble Shooter »
1034 Spieler
Bejeweled 2
Bejeweled 2 »
956 Spieler

Brutto / Netto Rechner

Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.) Steuerklasse

Dienste