Von Frank Uwe-Orbons, 28.09.08, 17:41h
Warum der Künstler kurzfristig die Schlossstadt besuchte, nachdem er am Morgen eine Ausstellung mit eigenen Fotoarbeiten im Düsseldorfer Epson Kunstbetrieb eröffnete, wurde dann auch deutlich. Dr. Achim Sommer lüftete das Geheimnis, dass im Herbst 2009 eine Ausstellung mit Werken Lynchs im Max-Ernst-Museum geplant sei. Laut Sommer geht es insbesondere um das Auffinden zeitgenössischer Parallelen zum Werk des Surrealisten Ernst. Lynch weise diese mit seinen surrealistischen Bildwelten auf. Eine Mischung aus Video-Installationen der Kurzfilme Lynchs und seinen Bildwerken sei denkbar. Auch Max Ernst bediente sich des Mediums Film, so als Darsteller in dem noch immer umstrittenen Film „Das goldene Zeitalter“ des Spaniers Luis Bunuel.
Als Begrüßungsgeschenk überreichte Spies einen imposanten Schuber mit seinen eigenen Gedanken zur Entwicklung der Kunst von der Vormoderne bis zur Moderne.
Die knapp 4500 Seiten werden Anfang Oktober als „Auge und Wort“, Band 1-10, veröffentlicht.
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