Von Wilfried Meisen, 21.08.08, 18:07h
Mofarennen? Das ist die kleinste Variante des Motorsportes auf zwei Rädern, die sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit erfreut. Mittlerweile soll es rund 50 verschiedene Rennen geben. Für die Zweiräder gelten bestimmte Vorschriften: So dürfen die Motoren nicht mehr als 50 Kubikzentimeter haben und müssen mit Pedalen antretbar sein. Ansonsten werde die Maschinen mit speziellen Federungen, Vergasern, Ritzeln und anderen Bauteilen so getunt, dass sie besonders schnell und auch robust sind.
Über 20 Teams mit jeweils einem Mofa werden in Kerpen erwartet. Vier Stunden lang wird das Rennen auf den Flächen rund um Gut Giffelsberg dauern, die wieder Landwirt Jürgen Henschel zur Verfügung stellt. Die Teammitglieder wechseln sich beim Fahren ab. Wer die meisten Runden schafft, hat gewonnen. Nach der Siegerehrung geht es dann abends zur „After-Race-Party“ mit Rockmusik ins Zelt. Auch eine Tombola, für die Kerpener Geschäftsleute die Preise gestiftet haben, ist geplant. Der Erlös soll an die Kerpener „Teestube Lichtblicke“ gehen, die unter anderem Nichtsesshafte unterstützt..
Mit einer „gesunden Mischung aus Spaß und Ehrgeiz“ gingen die einzelnen Teams an das Rennen heran, erklärt Schneppenheim: Ganz bierernst sei die Sache nicht gemeint. Für einige sei das Dabeisein alles. Andere schraubten aber schon seit über einem halben Jahr an ihren Rennmaschinen und ließen sich dabei auch von professionellen Zweiradmechanikern helfen. „Diese Topteams sind schon auf Sieg aus.“
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